#About Me

Die zweite Welle – I’m back

Ich weiß, dass Ihr mich vermisst habt. Die bekannten Blogposts verschwanden von der Bildfläche und alle dachten sich: was treibt sie nur? Und wo treibt sie es, wenn sie es treibt?

Ich war die ganze Zeit da und habe mir in meinem stillen Kämmerchen Gedanken über Gott und die Welt gemacht. Beobachtet, sodass ich jetzt reflektieren und darüber berichten kann.
And what should I say? A f**king lot happend.

Die Quarantäne packte auch mich an den Haaren, wirbelte mich 1-2 mal um meine Achse und spuckte mich dann wieder aus. Ziemlich chaotisch und mit einem Drehwurm, der erstmal nach Orientierung schrie. Wo bin ich und wo war ich die ganze Zeit über? Ich habe das Gefühl gestern wäre Silvester gewesen und 2020 steht noch bevor. Stattdessen ist 2020 schon im Herbstmodus und steht Kopf.

Ich kann’s nicht mehr hören. Wenn noch ein Gespräch mit dem beliebten Trendwort, dass sich wie ein Virus verbreitet (vorsicht: Wortspiel) anfängt, muss ich mich übergeben. Aber das Gesprächsthema zu vermeiden ist leider auch nicht möglich, denn so viele Entscheidungen, die wir sonst so einfach treffen, werden nun auf die Waage gelegt. Risikobereitschaft gleich Fehlanzeige, sodass jedes Detail erstmal auf Zustimmung oder Ablehung geprüft wird.

Ich weiß, dass es notwendig ist aber was soll ich sagen? Es nervt trotzdem. Mein Urlaubspläne sehen mau aus und ich arbeite wofür nochmal? Vor allem meine Generation, die jeder Tätigkeit einen Sinn verleihen muss, um in die eigene Zukunft zu investieren, kommt an ihre Grenzen. Denn nun vermischen sich Ängste und Zweifel in die alltäglichen Entscheidungen. Wir investieren nicht mehr, wir überleben – irgendwie. Klingt dramatisch und ist wohl auch personenabhängig, doch im Großen und Ganzen die Trendbewegung, in der wir uns befinden. Von heute auf morgen ging doch jeder von uns im Kopf mindestens ein Mal den eigenen Notfallplan durch.

Doch wenn diese Trendbewegung heißt, dass wir nicht mehr nach den Sternen greifen, sondern nach dem Stillstand, dann steige ich aus. Das Schwindelgefühl hält wie wir wissen, auch dann noch länger an, wenn wir bereits wieder stehen. Und so wird es wohl auch zukünftig aussehen. Ich stehe wieder und muss mich erstmal neu orientieren und in einer neuen Realität zurecht finden.

Aber dann schnappe ich mir wieder alle Sterne, die ich finden kann.

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