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Liebe und Glühwein – Zwischen Weihnachten und Neujahr

Hallo ihr Lieben,

Nach Weihnachten ist mir ganz warm ums Herz vor lauter Liebe und Glühwein. Auf der einen Seite ist Weihnachten irgendwie immer dasselbe aber auf der anderen Seite auch immer wieder einzigartig. Dieses Jahr war besonders, weil ich nicht so häufig daheim war wie üblich. Meine Familie hat sich so sonderbar benommen wie immer, meine Freunde waren ebenso chaotisch und am zweiten Weihnachtstag haben wir es sogar noch geschafft zusammen zum Phantasialand zu fahren. Dazwischen wurde natürlich der ein oder andere Futterstop eingelegt, sodass ich mich einfach nur noch wabbelig und träge fühle. Zwar glücklich aber dennoch wabbelig.

Eigentlich wäre nun der perfekte Zeitpunkt, um motiviert und fit an den neuen Vorsätzen zu arbeiten. Aus irgendwelchen unbeweisbaren und kosmischen Gründen sind die Tage vom 27. bis zum 31. Dezember jedoch nicht wirklich existent. Man schwebt so vom einen in den anderen Tag vor sich hin. Es werden Dinge getätigt, zu denen man vielleicht sonst nicht kommt, die aber irgendwie nicht besonders bedeutsam sind. Die Reste der Festtage werden verspeist, sodass nicht wirklich gekocht werden muss und auf Süßigkeiten verzichten bringt bis zum neuen Jahr eh nichts. Erst zum neuen Jahr (und nur dann!) kann der altbewährte Vorsatz zum Zielgewicht angegangen werden kann. Außerdem und das ist meiner Meinung das Beste an den Tagen „zwischen den Jahren“: alle deine alten Freunde sind in der Stadt! Du gehst also Abends raus und kannst dir sicher sein, dass du Leute wieder triffst, die schon viel zu lange nicht mehr gesehen hast. Und genau das ist es, was Weihnachten für mich ausmacht. Nicht nur der 24. – 26. Dezember, sondern die Tage davor und danach, die Weihnachten jedes Jahr aufs neue zu etwas Besonderem machen.

Die Alltagsstruktur, die sonst so hartnäckig eingehalten wird und das schlechte Gewissen, das man beim Bruch einer solchen Struktur verspürt, wird für diese wenigen Tage oftmals auf Eis gelegt. Mit der Familie zu Hause zusammen sitzen und genießen, dass man sich hat, das tut uns manchmal auch einfach nur gut.
Seit ich die meiste Zeit in Siegen für das Studium verbringe, vermisse ich diese Zeit umso mehr und weiß nach 21 Jahren Hotel Mama zu schätzen, wie es sich anfühlt einfach nur auf der Couch zu liegen und selbst gekochte Suppe zu essen.
Natürlich liebe ich es mein eigenes Leben zu gestalten aber manchmal fehlt mir die Atmosphäre, die mich umgibt, wenn ich im vertrauten Heim bin. Ich freue mich dabei über kleine Dinge, die mir sonst nicht aufgefallen wären, wie zum Beispiel etwas über meine Woche zu erzählen oder mit Lotte spazieren zu gehen.

Weihnachten für alle

Für viele ist Weihnachten einfach nur stressiger Kommerz oder geheucheltes Geschenke abräumen aber ich denke, dass man diese besonderen Tage im Dezember mit der Bedeutung versehen kann, die einen am glücklichsten machen. Für die einen ist es der religiöse Aspekt, für die anderen das Treffen mit der Familie und manche sind einfach nur froh über ein paar freie Tage.
Bei mir kommen da noch andere Dinge hinzu. Zum Beispiel:

  • Das Lieblingsessen von Mama essen
  • Weihnachtsmärkte mit Freunden besuchen
  • Glühwein trinken
  • Spekulatius naschen
  • Nur im Licht der Lichterketten zusammen sitzen
  • Disneyfilme im free TV schauen
  • Bei Kuschelwetter kuscheln
  • In Kuschelschlafanzügen kuscheln
  • Keine Schlafanzüge anhaben aber trotzdem kuscheln
  • Ausschlafen
  • Brettspiele mit Freunden spielen
    … und noch so viel schöner anderer Weihnachtskrams.

Ich hoffe für jeden einzelnen, dass sie oder er diese Erfahrungen auch in diesem Jahr machen konnte. Habt euch lieb und streitet euch nicht, auch wenn es manchmal schwerfällt die Zähne zusammenzubeißen. Denkt daran: ihr habt nur die eine Familie.

Ein schönes Restjahr

Swaly

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